Katastrophenschutztag am GKM

An unserer Schule fand kurz nach den Pfingstferien ein spannender Katastrophenschutztag für die sechsten Klassen statt. Ziel dieses besonderen Tages war es, den Schülerinnen und Schülern zu zeigen, wie man sich in Notfällen richtig verhält und wie wichtig Helfen und Zusammenhalt sind.

Zu Beginn wurden alle in Gruppen eingeteilt und durchliefen dann am Vormittag verschiedene Stationen. Die Stationen wurden von den Hilfsorganisationen und der Schulsanitäter-AG am GKM betreut. Dort lernten wir, wie ein Feuerwehrauto ausgestattet ist und welche Aufgaben die Feuerwehr bei Bränden oder Unfällen übernimmt. Wir haben auch geübt, wie man Versorgungszelte aufbaut.

An einer anderen Station erklärte man uns, wie man Erste Hilfe leistet. Wir übten, jemanden in die stabile Seitenlage zu bringen und erfuhren, wie man einen Notruf richtig absetzt.  Spannend war es auch, den Umgang mit stark blutenden Wunden (Druckverband) zu üben. Sogar Rettungshunde waren dabei, die uns durch ihre herausragenden Fähigkeiten beeindruckten.

Auch das Thema Katastrophenvorsorge spielte eine wichtige Rolle. Uns wurde erklärt, was bei einem längeren Stromausfall auf uns zukommen kann und was wir tun können, um gut vorbereitet und eine gewisse Zeit mit dem Wichtigsten versorgt zu sein.
Außerdem erfuhren wir, wie und wo wir durch das Leuchtturmkonzept des Landkreises notfalls auch ohne Handy- und Telefonempfang in Notfällen Hilfe bekommen können.

Zwischendurch konnten wir Fragen stellen und mit den Einsatzkräften sprechen. Dabei merkten wir schnell, wie wichtig ihre Arbeit für unsere Gesellschaft ist. Besonders gut gefiel vielen Schülerinnen und Schülern, dass man nicht nur zuhören musste, sondern vieles selbst ausprobieren durfte.

Der Katastrophenschutztag war für alle ein spannendes Erlebnis. Wir haben viel Neues gelernt und wissen jetzt viel besser, wie man sich in gefährlichen Situationen richtig verhält. Außerdem haben wir großen Respekt vor den Menschen bekommen, die täglich anderen helfen und Leben retten.

Vielen Dank an alle, die diesen Tag möglich gemacht haben, insbesondere die Schulsani-AG mit Frau Traub, das Rote Kreuz, die Malteser, der Bevölkerungsschutzbeauftragte der Stadt Korntal-Münchingen, Herr Schulze, und die Freiwillige Feuerwehr mit ihrem Kommandanten Herrn Kunberger.

S. Cornelius, J. Fischborn, C. Schaum, N. Traub

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