,,CrimeTime“ am GKM Sommerkonzert der Chöre und der Jazz-Combo

Schon Tage zuvor hatte das Aufmerksamkeit erregende Plakat mit den gruseligen Blutspuren das Interesse der Schüler geweckt, als es am 17.06.2015 dann endlich losging: Das Konzert mit dem Motto ,,Crime Time“ sollte beginnen und die Zuschauer freuten sich auf einen spannenden Abend mit viel Nervenkitzel und Gänsehaut.

Eröffnet wurde das Konzert von allen Chören gemeinsam mit dem Song ,,Ba-, Ba-, Banküberfall“ - und schon war klar, worum es an diesem Abend gehen sollte: Um das Verbrechen, um einen Überfall, um Raub oder Mord.

Das Theaterstück des Unterstufenchors begann mit dem Auftritt ,,Mimis“, die an diesem Abend keinen Krimi las, weil sie viel zu müde war, sondern den Fernseher einschaltete: Jetzt wurde das Publikum zu Fernsehzuschauern. Passend zum Motto des Abends wählte Mimi einen „Tatort“ und während der berühmte Vorspann lief, floh eine dunkle Gestalt durch die Zuschauerreihen. Kurz darauf die erschütternde Nachricht: Banküberfall!

Ja, es war wahrhaftig ,,Krimizeit“ in der vollbesetzten Aula des GKM. Ein Verbrechen war aufzuklären und ein Verbrecher war zu schnappen!

Mit viel Elan sang der Unterstufenchor unter der Leitung von Frau Dörfer und mit der exzellenten Begleitung am Klavier durch Frau Kramer die Songs, um der Polizei bei den laufenden Ermittlungen tatkräftig zur Seite zu stehen.

Immer wieder wurde die Betrachtungsebene geändert: Mal bekam das Publikum für den Besuch der Aufführung ein ,,wasserdichtes Alibi“ geschenkt, mal wurde mit dem armen ,,Einbrecher Max“ mitgelitten, weil alle seine Einbrüche schief gingen.

Die in der Originalfassung kurzen Szenen, die Frau Dörfer zu einer zusammenhängenden Handlung umgeschrieben hatte, spielte der Chor mit viel Witz und Spielfreude. Mit Bild-, Beleuchtungs- und Soundeffekten schuf die Technik-AG unter der Leitung von Jens Kailbach eine wahre Krimi-Atmosphäre.

Selbst die Werbepausen (wie im echten Fernsehen!) waren kreativ von den Schülern gestaltet worden und in den Werbespots der Chorsänger, die sie sich selbst auf der Chorfreizeit ausgedacht hatten, wurden alle möglichen Gebrauchsgegenstände, die ,,auf gar keinen Fall im Haushalt fehlen durften“, beworben.

Und das Ende? ,,Der Showdown hat begonnen, es naht die Polizei... Die Fahndung läuft, die Zeit wird knapp... Der Kommissar nimmt jeden fest, der gegen das Gesetz verstößt... der Täter wird nun abgeführt... Der Überfall ist aufgeklärt, das Puzzle ist komplett!“ - Armer Max!

Nach einer kurzen Pause, in der sich die Zuschauer dank der Bewirtung durch die SMV erholen konnten, wurde das Programm vom Mittel- und Oberstufenchor unter der Leitung von Andreas Strobel fortgesetzt. Und abenteuerlich sollte es bleiben: Die rund 60 Sängerinnen und Sänger formierten sich auf der Bühne der tiefrot erleuchteten Aula und entführten das Publikum mit dem Titel „Skyfall“ von Adele in die Welt von James Bond 007. Janis Langnau begleitete dabei souverän am Klavier.

Noch tiefer in diese Welt ging es mit ,,Goldfinger“ aus dem gleichnamigen Bond-Film, gesungen vom Kammerchor (Leitung: Andreas Strobel), bestehend aus fortgeschrittenen Sängerinnen höherer Klassenstufen. Und sie bewiesen, dass dieser alte Titel immer noch begeistern kann, insbesondere dann, wenn er in einem anspruchsvollen dreistimmigen Frauenchorsatz daherkommt, den die Schülerinnen mit Bravour und Gänsehaut-Effekt meisterten.

Dieser wurde auch weiterhin aufrecht erhalten durch den packenden Titel ,,Thriller“ von Michael Jackson, der von der Jazz-Combo unter der Leitung der Praktikantinnen Thuc-An Mai und Inga Hornung dargeboten wurde, welche nach dem Weggang von Frau Nagel die Jazz-Combo projektweise fortgesetzt haben. Besondere Erwähnung verdienen dabei Alexandra Hudlett, Pia Uebele und Jonas Winkler am Mikrophon.

Doch das Motto des Konzerts – „CrimeTime“ – wurde nicht nur von seiner „ernsten“ Seite beleuchtet! So standen vor allem die jungen Männer des Mittel- und Oberstufenchores im wahrsten Sinne des Wortes im Rampenlicht und ernteten begeisterten Applaus durch ihre stimmgewaltigen und mit mancherlei Slapsticks angereicherten Einlagen im Prinzen-Hit „Alles nur geklaut“, wobei sie durch den weiblichen Part des Chores tat- und stimmkräftig unterstützt wurden.

Aber nicht nur Banküberfälle oder das Klauen von Hits sind kriminell, auch das Verhalten von manchen Mädchen mit gerade einmal 18 Jahren! Gut, wenn man immer eine Ausrede parat hat, falls man von den Eltern gefragt wird, warum man erst frühmorgens nach Hause kam: „Schuld war nur der Bossa Nova!“ Hier glänzten Julia Gorges und Andrea Privache durch ihre im Schmelz der 50er-Jahre vorgetragenen Soli, und die Männer bewiesen wahres Percussion-Talent!

Wo geht es am kriminellsten auf der Welt zu? Klar- in Mexiko! So traten die 13 Mädchen des Kammerchores allesamt mit Sombrero auf die Bühne und erzählten in amüsanter Art die Verwicklungen, in die der Mexikaner Koko gerät, und die sich nur durch „Tipitipitipso“ und dem Calypso lösen lassen.

Als dann später am Abend die Band ,,PJM-Experience“ auftrat, war das Publikum vollends verzaubert. Durch ,,Little Wing“ und ,,My funny Valentine“ bewiesen Janis Langnau am Klavier, Phillip Ratschke an der Gitarre und Meike Hillmer an der Cajon ein perfektes und beeindruckendes Zusammenspiel.

Auch nicht erwiderte Liebe kann – im übertragenen Sinn – töten. Dies bewiesen der vom Mittel- und Oberstufenchor äußerst gefühlvoll vorgetragene Titel „Killing me softly“ und nicht zuletzt das schwungvolle „Hit the road, Jack“ von Altmeister Ray Charles, bei dem viele Zuhörer in das „Snapping“ des Chores miteinsetzten.

Den Schluss bildete Freddy Mercurys legendärer Song „The show must go on“. Und das Wort “Show” wurde wörtlich genommen: Die Technik-AG sorgte für die notwendige Atmosphäre durch Lichteffekte und den Einsatz der Nebelmaschine – diese erwies sich allerdings als nicht ganz berechenbar, was aber der unter die Haut gehende Realisierung des Songs mit seinem quasi im Nichts verklingenden Ende keinen Abbruch tat!

Nach zwei Zugaben und tosendem Applaus bedankte sich unser stellvertetende Schulleiter, Herr Nagel, bei den Ensembles unserer Schule, der Technik-AG und bei den Musiklehrern für ein Konzert voller Höhepunkte, das nicht zuletzt durch das hohe musikalische Niveau beeindruckte!

Ein sehr gelungener Abend, an den noch mancher Zuschauer beim Tatort-Schauen denken wird!

Julia Hauschild, KSI

   

   

Chorfreizeit vom 13.04.-15.04.2015 Mittel-/Oberstufenchor und Unterstufenchor

Und jährlich grüßt das Murmeltier – so muss es auf Außenstehende gewirkt haben, als es wieder hieß: „Chorfreizeit in Murrhardt“. Doch was nur die Sängerinnen und Sänger wissen: Jedes Jahr ist es aufs Neue eine tolle Erfahrung, mit Mitschülern aller Stufen für drei Tage dem Schulalltag zu entfliehen und gemeinsam die ‚Sprossen der Tonleitern zu erklimmen‘.

Dieses Jahr standen die Tage unter dem Motto „Crime time“ und es wurden die Stücke für das gleichnamige Konzert am 17. Juni einstudiert. Während draußen strahlender Sonnenschein das Tischtennisspiel der Gruppe beschien, probte man drinnen in Stimmproben den Feinschliff an bekannten und auch ganz neue Stücke wie dem Klassiker „Ba-Ba-Banküberfall“.  Im Gepäck waren jedoch auch Songs wie Freddy Mercurys „The show must go on“, „Hit the road, Jack“ oder „Schuld war nur der Bossa Nova“, die uns vor neue Herausforderungen stellten. Das Ergebnis der intensiven Arbeit hörte man aber dann klar in den Gesamtproben!

Am zweiten Tag reiste der Unterstufenchor mit Frau Dörfer und Frau Kramer nach. Auch sie probten mit ihrem Chor konzentriert für das anstehende Konzert, indem sie Besetzungen für das Musical festlegten und die dazugehörigen Stücke und Texte einübten. Mit den unterstützenden Rapp-Einlagen der „Unterstufler“ konnten wir endlich „Ba-Ba-Banküberfall“ vollständig hören und punktgenau einstudieren.

Man könnte meinen, es gäbe nur ‚Arbeit‘ auf diesen Chorausfahrten, doch auch die Freizeitaktivitäten kommen nie zu kurz! Das vorher erwähnte Tischtennisspiel begleitete alle über die drei Tage wie auch das regelrecht ‚zelebrierte‘ Wickingerschach, welches Herr Breckle extra mitgebracht hatte. Die Nachtwanderung einmal um Murrhardt herum auf den Spuren der alten Limes-Grenze ließ uns alle noch einmal mehr zusammenwachsen und vielleicht  war es dann doch etwas ‚gruselig‘ zumute, auch wenn er dies nicht zugab!

Wir alle verbinden den jährlichen Ausflug nach Murrhardt, der schon fast zur Tradition gehört, nur mit positiven Erinnerungen und so bleibt uns abschließend nur im Namen des gesamten Mittel-/Oberstufenchors zu sagen: Danke! Danke an Frau Dörfer und Frau Kramer, Danke an Frau Mai und Frau Hornung für das Üben in den Stimmproben, danke an Herr Breckle für die stimmgewaltige Unterstützung im Bass, das beindruckende Gitarrenspiel am Lagerfeuer und das Mitreisen als Begleitperson. Und ein riesiges Danke an Herrn Strobel, der die Gesamtleitung übernommen hatte, uns trotz Unruhe in den Proben immer noch gern dirigiert und uns auf ein musikalisches Niveau gebracht hat, auf das wir stolz sein können!

Luisa Harthan, Meike Hillmer; KS1

   

   

Impressionen "Karneval der Tiere" (24.06.2015)

   

Weihnachtsklänge am GKM –Weihnachtskonzert 2014

Unter den Konzertbesuchern sind sich viele einig: „Weihnachten beginnt für mich mit dem Weihnachtskonzert am Mittwochabend“.  Auch  in  diesem  Jahr  wurde  es  einem großen  Publikum  vergönnt,  in  die  weihnachtliche  Klangwelt einzutauchen, die von den insgesamt 250 mitwirkenden Schülern und Lehrern voll Engagement und Schwung am 17. Dezember 2014 in der Christuskirche dargeboten wurde.

Den Auftakt  machte  das  bunt  gemischte  Schulorchester unter der Leitung von Michaela Hartmann-Trummer, das die Zuhörer mit dem Stück A Holst Christmas ins winterliche Großbritannien entführte: zunächst ganz nobel und elegant  mit  einem  Medley  englischer  Weihnachtslieder, dann  mit  der  erforderlichen  Pracht  von  Edward  Elgars Pomp and Circumstance. 

Der  Unterstufenchor,  angeleitet  von  Britta  Dörfer,  setzte das  Konzert  mit  einem  gemischten  Programm  fort.  Die musikalische Bandbreite reichte vom Kanon Dona nobis pacem über das Angel Carol von John Rutter bis hin zu den  bekannten  Spirituals  (Go,  tell  it  on  the  mountains). Stimmungsvolle Gedichte von Anita Menger, die zwischen den einzelnen Beiträgen von Schülerinnen und Schülern vorgetragen  wurden,  animierten  zum  Nachdenken.  Die Zuhörer erlebten, mit welchem Ehrgeiz und welcher Konzentration  die  jungen  Nachwuchstalente  der  Schule  ans Werk  gingen  und  würdigten  die  großartige  Leistung  mit einem langen, wohlverdienten Applaus.

Eine   sowohl   musikalische   als   auch   organisatorische Meisterleistung war der nun auftretende große Chor, der sich bereits zum dritten Mal aus allen Schülerinnen  und Schülern der fünften Klassen für das Weihnachtskonzert formiert  hatte.  Zwei  schwungvoll-freche  Lieder  erfüllten den Kirchenraum und wer würde nicht zustimmen, wenn es heißt: „Alle, die Weihnachen feiern, freuen sich, wenn es so was gibt, dass die Menschen auf der ganzen Welt Frieden wollen, der lange hält!“ Der zweite Beitrag – Let’s sing a song of Christmas – endete mit dem Wunsch „Merry Christmas and a Happy New Year!“

Eine  Schülerin  und  zwei  Schüler  (Meike  Hillmer,  Phillip Ratschke  und  Janis  Langnau)  des  vierstündigen  Musikkurses  ließen  es  sich  nicht  nehmen,  Jimi  Hendrix’  Little Wing  in  kleiner,  aber  feiner  Besetzung  (Gitarre,  Klavier, Cajon)  vorzutragen.  Das  Publikum  war  begeistert  und hofft darauf, das neu formierte Trio im neuen Jahr nochmals zu hören.

Der  Mittel-  und  Oberstufenchor  wurde  dieses  Jahr  von Lehrerinnen und Lehrern unserer Schule bereichernd verstärkt. Der Chor, unter der Leitung von Andreas Strobel, konzentrierte  sich  dieses  Jahr  auf  den  Bereich  des  Pop und brachte in schwungvoller und peppiger Weise Evergreens wie Last Christmas oder Give Love on Christmas Day zu Gehör. Besonders erwähnenswert ist das bekannte Happy Xmas – War is over von John Lenon und Yoko Ono – ein Hit, dessen gelungener Vortrag bei vielen Zuhörern Gänsehaut hervorrief: die volltönenden, klaren Frauenstimmen und die sonoren, kraftvollen Tenöre und Bässe spielten sich die Melodien förmlich zu und schlossen mit der Hoffnung „war is over now“ versöhnlich in breitem Dur. Beide Chöre und das Orchester wurden von Frau Kramers souveränem Klavierspiel unterstützt. 

Es folgte ein beeindruckendes Debüt des Kammerchores. Dieser Chor hatte sich erst in diesem Jahr aus 12 Sängerinnen des Mittel- und Oberstufenchores unter Herrn Strobel neu formiert. Glasklar und raumfüllend war die Realisierung des dreistimmigen Chorsatzes von A winter’s tale – ein Stück zum Träumen.

Der krönende Abschluss des Konzertes vereinte nun alle bis  dahin  mitwirkenden Chöre  auf  und  vor  dem  Podium der  Kirche.  Unter  den  festlichen  Klängen  der  Orgel  erklang das barocke Adventslied Macht hoch die Tür, die Tor macht weit. Das Konzertpublikum wurde hier auch mitein-bezogen  und  schloss  zusammen  mit  allen  Sängerinnen und Sängern mit der fünften Strophe des Liedes: „Komm, o mein Heiland, Jesu, Christ, meines Herzens Tür dir offen ist“ – Weihnachten kann es eben nur dann werden, wenn wir unser Inneres für die frohe Botschaft empfänglich machen.

Der langanhaltende Applaus in der bis zum letzten Platz gefüllten Christuskirche ließ erahnen, dass es den Mitwirkenden gelungen ist, die Herzen der Zuhörer aufzuschließen!

Ein großer Dank für diesen rundum gelungenen und weihnachtsseligen Abend, den auch Herr Brechtelsbauer am Ende des Konzertes aussprach, geht hiermit nochmals an alle mitwirkenden Schülerinnen und Schüler, Lehrerinnen und Lehrer und vor allem an die Lehrkräfte der Fachschaft Musik.

K. Bähr und I. Cighear