Neue Bildungspartnerschaft mit der Firma Vector in Weilimdorf

Nach nur kurzer Vorbereitungszeit konnte das GKM am Mittwoch, den 5. Februar 2014, seinen dritten Bildungspartnerschaftsvertrag unterzeichnen.  

Vorausgegangen war zu Beginn des Schuljahres 2013/14 die Anfrage eines Vaters unserer Schule und zugleich Mitarbeiter der Firma Vector in Weilimdorf, ob unsere Schule grundsätzlich Interesse an einer Bildungspartnerschaft mit Vector habe. Vector ist ein stark expandierendes und innovatives Unternehmen, das Software für Autozulieferer entwickelt. Die Entwicklung von Zukunftstechnologien im Bereich Informatik und Elektrotechnik sind Schwerpunkte des Unternehmens.

Ein erstes Gespräch noch im September 2013 zwischen der Schulleitung und dem Geschäftsführer des Unternehmens, Herrn Dr. Helmut Schelling, ergab große Übereinstimmungen in der Zielsetzung dieser Bildungspartnerschaft. Vertreter der Firma Vector hatten bereits sehr konkrete Vorstellungen davon, wie die Bildungspartnerschaft mit Leben gefüllt werden könnte. Im Rahmen des Projekts „Power 4School“, ausgearbeitet und angeboten von der Wissensfabrik Deutschland, wolle man am Beispiel des Themenbereichs Energie ein gemeinsames Unterrichtsmodul in Klassenstufe 7 durchführen.

Beiden Gremien der Schule, der Gesamtlehrerkonferenz und der Schulkonferenz, fiel es leicht, dem Angebot dieser Bildungspartnerschaft zuzustimmen, erkannte man doch klar die Vorteile für die Schüler am GKM.

Voraussetzung für die Durchführung des Projekts war die gemeinsame Teilnahme an einer zweieinhalbtägigen Fortbildung von zwei Kollegen des Gymnasiums und zwei Mitarbeitern der Firma Vector. Diese Fortbildung diente dazu, die Unterrichtseinheit im Detail vorzubereiten, die im Frühsommer 2014 in Klassenstufe 7 in Physik stattfinden wird.

Die Unterzeichnung des Vertrags fand in Räumen der Firma Vector statt. Dr. Helmut Schelling gab seiner Hoffnung Ausdruck, dass diese Bildungspartnerschaft auf Dauer angelegt sei. Er betonte, wie wichtig es gerade für Unternehmen wie Vector sei, dass sich junge Menschen für MINT-Fächer begeisterten. Er selbst  wolle das in seiner Möglichkeit Stehende tun, um die Lehrer/innen dabei zu unterstützen, die Schüler für die Fächer Mathematik, für die Naturwissenschaften und für Technik zu interessieren und deren Motivation bei ihrer Studien- und Berufsentscheidung vielleicht in diese Richtung zu lenken.   

Juliane Lechner von der IHK Ludwigsburg, die die Bildungspartnerschaft begleitet, äußerte sich bei der Vertragsunterzeichnung zuversichtlich, dass die Partnerschaft für beide Seiten Vorteile bringen wird.