Musikfreizeiten in Murrhardt

Als Vorbereitungen für die größeren Auftritte im Sommer wie Musicals oder Konzerte fährt der Chor meist im Frühjahr für drei Tage nach Murrhardt. Mit dabei sind auch die Tanz-AG und die Jazz-AG.

In Murrhardt wird intensiv geprobt, doch auch der Spaß kommt dabei nicht zu kurz: Spiele- und Filmabend, Nachtwanderung und gemeinsames Singen am Lagerfeuer gehören zum obligatorischen Programm jeder Chorfreizeit!

A. Strobel


Impressionen der Musikfreizeit 2010

     

November 2011

Musikpodium im Altenpflegeheim auf dem Roßbühl

Eine unterhaltsame Stunde voller Kammermusik boten Schüler und Schülerinnen des GKM- Leistungskurses Musik am Nachmittag des 14. November 2011 im geräumigen und gut gefüllten Speisesaal des Altenpflegeheims auf dem Roßbühl in Korntal. Das von Frau Hartmann-Trummer abwechslungsreich zusammen gestellte und am Klavier begleitete Programm brachte Konzertantes und Virtuoses, dazu auch Tanzsätze mit Ohrwurm-Qualität und Filmmusiken zu Gehör. Fast ein ganzes Orchester spielte nacheinander auf: Bratsche, Klavier, Klarinetten, Horn und Saxophon wechselten sich ab, verwöhnten die Ohren und erwärmten die Herzen der Zuhörer. Herzlicher Applaus für alle Mitwirkenden!

M. Hartmann-Trummer

     

Juli 2011

Musical-Aufführung 2011

„Das geheime Leben der Piraten“

Kennen Sie die Insel 3 - 2 - 1?, nein - dann haben Sie etwas verpasst. Denn auf den Weg dorthin machten sich am Donnerstagabend 70 quicklebendige Piraten des Gymnasiums Korntal, denen es nach 17 Monaten selbst in der herrlichen Südsee, ohne Chance ein Schiff zu erobern, doch ein bisschen langweilig geworden war. So nahmen sie den Hinweis aus der Flaschenpost auf jene besagte Insel, wo 3 Palmen, 2 Vulkane und 1 Fluss zu finden seien, gerne an .Die Reise erforderte viel Mut; riesige Wellen, viele Haifische und ein grässlich-grünes Krokodil galt es mit Einfallsreichtum, einfühlsamer Musik und viel Geschick zu überwinden. Aber mit einer guten Führungsmannschaft, die den Durchblick behielt, gelang auch dies – obwohl (oder weil?) der Käpt'n in Wirklichkeit ein Mädchen war, der Steuermann viel lieber tanzte als Schiffe zu entern … Piraten eben auch ein „geheimes Leben“ haben. Gemeinsam gelang es, die Insel zu erreichen und in der dunklen Höhle den Schatz zu finden – einen Plattenvertrag! Glücklicherweise und zur Freude aller folgte noch eine Schatzkiste mit leckerem Inhalt, überbracht von der Schulleiterin, Frau Nollert, selbst. Ein gerechter Lohn für eine gelungene musikalische und darstellerische Leistung, die alle Zuhörer und Zuschauer begeisterte.

Ein Riesenkompliment an alle Beteiligten, die deutlich machten, was möglich ist, wenn viele zusammenwirken, jüngere und ältere Schüler – der Unterstufen-chor, der die Mischung aus Celtic-, Folk-, Riverdance-, Shanty- und Reggae-Elementen gelungen präsentierte, die „außerordentlich begabten“ Tin Whistles, die Tanz-AG, die klarmachte, wie behände man als guter Seeräuber sein muss und eine Begleitband mit Schülern der Stufen 6 bis 10, die für den nötigen musikalischen Pep sorgte. Ein großes Dankeschön der Zuschauer gilt natürlich allen beteiligten Schülerinnen und Schülern, der Technik-AG, den Bühnenbildgestaltern und den Kolleginnen Frau Toma, Frau Waldinger und Frau Weinmann und in ganz besonderer Weise der Leiterin der Tanz-AG Frau Schumacher und Herrn Strobel für die musikalische Leitung. Schule kann – nicht nur kurz vor den Ferien – viel Spaß machen!

I. Mayer-Groß

   

Juli 2011

SCHULORCHESTERTAGE BAD MERGENTHEIM

„Ohne Musik wäre das Leben ein Irrtum“, - hat Friedrich Nietzsche einmal gesagt, - zugegeben, etwas radikal. Weniger pointiert kann man sagen: Mit Musik ist das Leben ein Reichtum. Und je früher man sich dahin auf den Weg macht, umso eher sind die dann doch auch mühevollen Wege  zu diesem Ziel zu finden. Dies ist der Sinn musikalischer Bildung in den Schulen, darüberhinaus im besonderen auch der Sinn eines landesweit ausgeschriebenen Schulorchestertreffens. Dieses Jahr fand es in Bad Mergentheim statt, - „Die 14. Schulorchestertage“ , - vom 18. - 20. Juli 2011.

Im Rahmen dieser Orchester-Begegnung gastierte das Schulorchester des Gymnasiums Korntal am 20. Juli 2011 in der großen Wandelhalle dieses weltbekannten Kurortes im fränkischen Teil Baden-Württembergs.

Die Landesarbeitsgemeinschaft der Schulorchester-Leiter, das Kultusministerium und die Schulstiftung Baden-Württembergs sind sich darin einig, daß gerade hier, auf dem Sektor der musikalischen Erziehung, in die Zukunft unserer Jugendlichen und also auch in die Zukunft unseres Landes investiert werden muß. Einige Verantwortliche scheinen inzwischen den unersetzlichen Wert gerade der musikalischen Bildung begriffen zu haben und sich das Wort des großen Geigers Yehudi Menuhin zu eigen gemacht zu haben: “Wer an der Bildung spart ( - zumal an der musikalischen ), muß hinterher mehr Geld für Polizei und Militär ausgeben, weil man Leute erhält, auf die man sich nicht verlassen kann.“  - Und siehe: Investiert man in musikalische Bildung, so geschieht ganz Außerordentliches. Eine große Zahl von Schulorchestern, 25 ( in Worten: fünfundzwanzig Orchester ! - und das sind ja noch nicht alle .. ) machen sich auf den Weg und präsentieren ihr in langen Probenphasen erarbeitetes Repertoire mal nicht nur vor der eigenen Schul- und Ortsgemeinde, sondern vor einem großen Publikum, vor Konkurrenz und vor internationalen Orchestern, - dieses Mal z.B. dem Yamanashi Youth Orchestra aus Japan. Da lehnt sich keiner bequem zurück, da spielt man dann wirklich auf der Stuhlkante. Jedes dieser Orchester hatte sich natürlich etwas Besonderes zu spielen ausgedacht, und so brachte das Gymnasium Korntal Teile der „Suite Arlésienne“ von Georges Bizet zu Gehör.Wir, d.h.  35 Schülerinnen und Schüler unseres Gymnasiums boten unter unserer selbst so beschwingten wie uns alle beflügelnden Dirigentin ( übrigens der einzigen in diesem auch dort männerdominierten Beruf ) Michaela Hartmann-Trummer dar, was wir konnten und ernteten, wie auch die anderen Orchester, den großen Beifall des Publikums in der vollbesetzten Wandelhalle im Kurpark. Wir haben das Gymnasium Korntal würdig vertreten.  Vor diesem eigentlichen Konzert waren ursprünglich noch „open-air“-Darbietungen in der sogenannten Konzertmuschel im Kurpark geplant, welche jedoch aufgrund des Regenwetters leider komplett gestrichen werden mussten. Stattfinden konnte hingegen die Aufführung eines ganz besonderen „Highlight“, - Dimitrij Schostakowitschs „Valse“ aus der Jazz-Suite, und zwar von einem aus allen anwesenden Ensembles zusammengestellten Top-Orchester. Die weit ausladende Bühne der Wandelhalle bot nur noch für ein stehend spielendes Orchester Platz, einzig die Cellisten konnten sitzend spielen, so groß war die Zahl der Mitwirkenden, - ein wunderbar verbindendes Ereignis, grenzüberschreitend in vielerlei Hinsicht.

Und noch etwas Nichtalltägliches: Über das schon erwähnte Jugendorchester aus Japan, das Yamanashi Youth Orchestra, steht im Programmheft zu lesen: „Leider musste der Besuch des Jugendsinfonieorchesters Bad Mergentheim in Japan auf Grund der schlimmen Ereignisse in Fukushima abgesagt werden. Durch diese Katastrophe hat sich auch die Anzahl der japanischen Orchestermitglieder vermindert, trotzdem schauen sie zuversichtlich nach vorne.“

Auf Nachfrage antwortete mir eine Dame der japanischen Delegation, es seien 12 Mitglieder dieses Jugendorchesters unter den Fluten des Tsunami im Frühjahr 2011 ums Leben gekommen. Da

überkommt einen schon der Schauder, - und dann hört man nocheinmal ganz anders zu, hört ganz anderes heraus, wenn man miterlebt, wie die Überlebenden Mozarts „Kleine Nachtmusik“ spielen.

 

Zur Belohnung für allen Fleiß und alle Mühen gab es zum Abschluß ein schönes Abendessen für Alle im Kurhotel. Zwar erst um Mitternacht kamen wir zurück nach Korntal, aber doch sehr beglückt von einem besonders erfüllten Tag.                                

© David Friedrich Elsäßer

   

Mai 2011

Solitude-Sax-Ensemble
Tom-Listl-Trio

Jazzcafé 

Am 27. Mai 2011 fand unter der Leitung von Eva Herold das traditionelle Jazz-Café im GKM statt. In lockerer Atmosphäre und bei köstlicher Bewirtung durch die 6. Klassen wurde das Publikum von den drei Bands des Abends bestens unterhalten.

Den Auftakt des Konzerts machte das Solitude-Saxophon-Ensemble vom Solitude-Gymnasium in Weilimdorf. Zusammen mit ihrem Leiter Detlef Jensen spielten die erfahrenen Saxophonisten Titel aus den Bereichen Jazz, Spiritual, Klezmer und Blues. Evergreens wie „Oh when the saints“ sorgten für gute Stimmung beim Publikum. Den Abschluss des Auftritts bildete die gemeinsame Darbietung des C-Jam-Blues zusammen mit der Jazz-AG, bei der der Spaß am gemeinsamen Musizieren und Improvisieren deutlich zu spüren war.

Als zweiter Programmpunkt des Abends spielte die Jazz-AG des GKM. Die Band zeichnete sich durch ein groovendes Zusammenspiel der Rhythmusgruppe und einen ausgewogenen, kräftigen Bläsersound aus. Jazz-Standards wie „Cantaloupe Island“ und auch Pop-Titel wie „Rehab“ von Amy Winehouse heizten dem Publikum ein. Besonderen Anklang fand das instrumentale Arrangement von „Seven Nation Army“, das durch seinen energiegeladenen Vortrag und gekonnte Bläser-Soli überzeugte.

Zum Abschluss waren drei Jazz-Profis zu hören: das „Tom-Listl-Trio“, bestehend aus Tom Listl (Piano), Marc Dufner (Schlagzeug) und dem ehemaligen GKM-Schüler Philipp Neuner-Jehle (Bass). Ihre modernen Interpretationen von Jazz-Standards sowie ihre eigenen Kompositionen entführten die Zuhörer in atmosphärische Klangwelten und ließen den Abend virtuos ausklingen. 

   

Dezember 2010

Ein Weihnachtskonzert ohne Unterstufenchor? Undenkbar!

Kantaten wie „Mr. Scrooge“, „Swingende Weihnacht“ oder englische Christmas Carols stehen dabei ebenso auf dem Programm wie traditionelle Weihnachtslieder oder das gemeinsame Schlussstück zusammen mit den anderen Musik-Ensembles des GKM.

A. Strobel