Impressionen von Literatur und Theater: strafbar (24.05.2017)

   

NEUNZEHHUNDERTDREIZEHN

Was haben Albert Einstein, Charlie Chaplin, Adolf Hitler und Franz Kafka gemeinsam?

Nichts. Außer der Tatsache, dass sie alle in dem Jahr 1913 gelebt haben. Ein Jahr, das spannungsgeladener kaum hätte sein können. Demonstrationen, Umbrüche, persönliche Schicksale und der bevorstehende Krieg prägten das Jahr. All diese Ereignisse in einer Stunde zusammengefasst lassen ein Theaterstück entstehen, an dem es an Emotionen und Spannung nicht mangeln kann.

Am 11.5.2016 feierte das Stück „NEUNZEHNHUNDERTDREIZEHN“, geschrieben und inszeniert von dem Literatur und Theater-Kurs des Gymnasiums Korntal, in der Aula des GKM Premiere. In einer Collage wurde dem Publikum das Jahr 1913 auf eine ganz neue Weise präsentiert. Eine schwäbische Familie führte durch die Jahreszeiten. Dieser Handlungsstrang wurde immer wieder von Szenen unterbrochen, welche wichtige Ereignisse des Jahres darstellten oder das Leben berühmter Personen aus dieser Zeit skizzierten. So wurde das Publikum unter anderem nicht nur mit dem Schriftsteller Franz Kafka, der ein Burnout erlitten hatte, und dem damals jungen, verarmten Straßenmaler Adolf Hitler konfrontiert, sondern auch mit der Balkankrise und der Suffragettenbewegung.

Entstanden ist dieses Stück innerhalb des Literatur und Theater-Kurses der KS2, der von Katja Rothgerber geleitet wird. Etwas mehr als ein halbes Jahr arbeiteten wir an dem Theaterstück.  Inspiriert wurden wir durch das Buch „1913“ von Florian Illies. Nachdem das Thema feststand, ging es darum, die einzelnen Szenen zu schreiben. Dazu wurden Kleingruppen gebildet und jede Gruppe befasste sich mit einem Themenbereich. Als das Stück endlich in groben Zügen stand, wurden die Rollen verteilt und es begannen die ersten Proben. Gleichzeitig mussten wieder Gruppen gebildet werden, die sich im Einzelnen um die Technik, Requisiten und die Organisation der Aufführung kümmerten.

Eine Woche vor der Aufführung  fing unsere Probenwoche an. Rund um die Uhr wurde eine Woche lang geübt und an Kleinigkeiten gefeilt. Trotz dieser anstrengenden Proben verloren wir nie die Freude daran, was auch an der lockeren und sehr herzlichen Atmosphäre lag. So gingen wir auch samstags gerne und motiviert in die Schule, um von morgens bis nachmittags zu proben.

Nach dieser energieaufwendigen Woche war die Zeit gekommen.  Am Mittwoch, den 11.5.2016, fand sowohl die Schüleraufführung als auch abends die Premiere statt. Beide Vorstellungen waren gut besucht. Das Publikum verfolgte das Geschehen mit großer Aufmerksamkeit und die Stimmung war durchweg positiv. Entsprechend  fielen auch später die Rückmeldungen aus. Hinter der Bühne sah es etwas anders aus. Nervosität und Anspannung lagen in der Luft. Doch als wir Schauspieler die Bühne betraten, verpuffte diese und alle spielten ihre Rollen sehr souverän.

Im Nachhinein kann man sagen, dass es zwar ein aufwendiges Projekt war, aber dass sich jede Mühe gelohnt hat. Wunderschöne Erinnerungen werden an diese Zeit bleiben, die uns allen sehr viel Spaß gemacht hat. Grund dafür ist nicht zuletzt die Harmonie innerhalb des Kurses. Danke für diese schöne Zeit!

Ein Dank geht auch an alle, die mitgeholfen haben und ohne die es nicht möglich gewesen wäre, solche gelungenen Aufführungen auf die Beine zu stellen.

Teresa Mattlinger, Kursstufe 2  

 

Impressionen von Literatur und Theater: Neunzehnhundertdreizehn (11.05.2016)

   

Impressionen "Das Rätsel des Lichts" (Theater-AG der Unter- und Mittelstufe, 16.7.2015)

   

"Sonst mach ich Dich fertig"

25./26. April 2013, Aufführung des Theaters der Unterstufen-AG "ActAttack", Leitung Frau Haas und Herr Wilbert

 

     

April 2012 - Theaterkunst vom Feinsten

Schneewittchen ist ein altes Märchen? - Von wegen!
Heute sowie in der Vergangenheit finden wir Intrigen und ein Happy End.
Genau so ist es in „Schneewittchen Reloaded“, einem modernen Theaterstück von Tamara Wippman.
Im Leben der jungen Bonny läuft nicht alles so, wie sie es sich vorstellt. Ihre Stiefmutter, die sie auf den Tod nicht leiden kann, scheint ihren Vater nur wegen des Geldes zu lieben und es entstehen immer mehr Streitigkeiten in der kleinen Familie. Genau umgekehrt wie in der Geschichte von Schneewittchen, die man im Wechsel mit der Geschichte von Bonny sieht, will die junge Teenagerin die Frau des Vaters beseitigen, so wie die böse Königin Schneewittchen. Am Ende wendet sich aber doch alles zum Guten, und sowohl in alter als auch in neuer Zeit gibt es ein Happy End.
Die Unterstufen-Theater-AG unserer Schule, auch genannt „Act Attack“, hat in diese Geschichte am 26. und 27. April sehr viel Leben gebracht und das Publikum mit Bravour verzaubert.
Nach einer langen und wohlgemerkt anstrengenden Probenzeit wurde das Stück ein voller Erfolg,
denn dass die Schüler des Gymnasiums talentiert sind, haben sie uns bewiesen, als sie mit ihren Rollen auf der großen Bühne verschmolzen sind.

Wir danken nochmals recht herzlich allen, die diese zwei wundervollen Abende ermöglicht haben, vor allem einen Dank an die Leiter der AG, Frau Haas und Herrn Wilbert, die Schulleitung inklusive Frau Wieschollek, Herrn Siegle und Frau Hövermann. Ohne die Technik AG wäre vieles nicht möglich gewesen und nicht zu vergessen die jungen Schauspieler, die eine unglaubliche Arbeit geleistet haben!

Freuen wir uns auf weitere Projekte von Act Attack!

Alexandra Isabelle Hudlett, Klasse 9a

 

 

 

 

Oktober 2011

Die Oberstufen-Theater-AG präsentiert „HERZSPRUENGE“

Am ersten Oktoberwochenende führte die Oberstufen-Theater-AG unter der Leitung von Regina Hövermann eine äußerst unterhaltsame und vielseitige „Collage“ auf – in verschiedensten „Herzstücken“ wurden Szenen und Figuren aus Vergangenheit und Gegenwart mit ihren Irrungen und Wirrungen um entflammte und gebrochene Herzen gezeigt.

Mit Romeo und Julia, Penelope und Odysseus, Figaro und Susanne, aber auch mit schwäbischen Originalen und vielen weiteren Figuren entstand ein facettenreiches, buntes Bild, das den Schauspielern einiges abverlangte. Mancher schlüpfte in bis zu sieben verschiedene Rollen, alle waren immer mit ganzem Herzen bei der Sache und zeigten großes darstellerisches wie sprachliches Können – auch hier war Flexibilität angesagt, denn die Bandbreite reichte von Shakespearescher Wortkunst bis zu schwäbischem Straßentratsch.

Musikalisch wurden die Schauspieler großartig von PasCHORALE unterstützt, dem aus Schülerinnen und Schülern der Kursstufe bestehenden Chor unserer Schule, der von Pascal Kamlah (KS2) geleitet wird. Gemeinsam mit Markus Wellmann am Klavier und Andy Rupprecht am Schlagzeug sowie einigen solistischen Beiträgen ergänzte der Chor mit Songs rund ums Thema „Herz“ die Collage hervorragend.

In perfektem Zusammenspiel trugen Schauspieler, Musiker, Technik-AG, Bühnenbild (von Herrn Nassal und Herrn Schlotter gestaltet), Kostüm und viele weitere helfende Hände zu einer gelungenen Aufführung mit hohem Unterhaltungswert bei – herzlichen Dank!

U. Heinkele